
#fürdieRegion
Auch im letzten Jahr war #fürdieRegion wieder ein echtes Erlebnis für unsere Kundinnen und Kunden – mit vielen Veranstaltungen, bei denen Begegnung und Gemeinschaft im Vordergrund standen.
Den Auftakt bildeten im September zwei Mitgliederwanderungen: In Biedenkopf ging es auf den Spuren des Grenzgangs zu historischen Orten, während in Donsbach eine familienfreundliche Wanderung mit anschließendem Ausflug in den Tierpark für strahlende Gesichter sorgte. Beide Veranstaltungen waren rundum gelungen.
Im Oktober folgte unser Highlight des Jahres: Eine Vortragsveranstaltung mit Tischtennisprofi Timo Boll. Fast 1.000 Gäste erlebten einen sympathischen Profi hautnah – ein unvergesslicher Abend für alle Beteiligten.
Zum Weltspartag im November hatten wir wieder besondere Aktionen für unsere kleinen Kundinnen und Kunden: In Gladenbach und Herborn begeisterte ein Puppentheater mit leckerem Popcorn. Für die älteren Teilnehmenden gab es in Biedenkopf eine Bowling-Veranstaltung: Zuerst für 12- bis 17-Jährige (inklusive Infos zu Ausbildungsmöglichkeiten), danach 18- bis 30-Jährige mit Infos zu unserem meinDepot für junge Leute und persönlichen Kontakten zu unseren VR MoneyMates. Beide Slots waren innerhalb eines Tages ausgebucht – ein klarer Beweis für das Interesse und den Spaß der Teilnehmenden.
Neben unseren eigenen Veranstaltungen waren wir auch aktiv dabei, die Region zu feiern: Zum Beispiel beim Kirschenmarkt in Gladenbach zogen wir mit unserem Toni TeilhaBÄRen im Festzug mit, und beim Handball der HSG Eibelshausen feuerten wir unsere Kollegen Niklas Pfeifer und Christina Biberger kräftig an.
Rückblickend war 2025 ein tolles Jahr: Vielfältige Veranstaltungen, fröhliche Begegnungen und jede Menge regionaler Einsatz!
















#fürdieRegion heißt für uns nicht nur präsent zu sein, sondern Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen zu begleiten. Mit Lösungen, die greifen, wenn sie gebraucht werden, und mit kurzen Wegen direkt vor Ort. Wie sich das ganz konkret anfühlt, zeigen die folgenden Geschichten:
Ein neuer Abschnitt – gut begleitet

Nach langer Überlegung haben wir uns aus Altersgründen entschieden, unser Einfamilienhaus in Herborn zu verkaufen. Die Kinder sind ausgezogen, für uns zwei war es einfach zu groß geworden.
Da wir bereits in den 80er-Jahren gute Erfahrungen mit dem Verkauf unseres damaligen Hauses über die VR Bank Lahn-Dill gemacht hatten, war schnell klar, dass wir uns wieder an die Immobilienabteilung der VR Bank wenden. Nach einem Telefonat wurde direkt ein Termin bei uns vor Ort vereinbart.
Beim Besuch verschafften sich die beiden Beraterinnen einen umfassenden Überblick und stellten gezielte Fragen – das wirkte sofort sehr kompetent. Eine Woche später präsentierten sie uns den ermittelten Hauswert, der sogar über unseren Erwartungen lag. Wir unterschrieben den Maklervertrag und konnten vieles einfach laufen lassen, ohne uns um Details kümmern zu müssen. Das war für uns eine große Entlastung.
Bereits kurz nach der Beauftragung war unser Haus inseriert und die ersten Kaufinteressenten standen fest. Darunter auch das spätere Käuferehepaar, das schnell zusagte. Der gesamte Ablauf verlief reibungslos, professionell und freundlich – für uns völlig stressfrei.
Wir freuen uns, dass eine junge Familie hier ihr neues Zuhause gefunden hat und sich – so wie wir damals – etwas Eigenes aufbauen kann. Im Nachhinein war der Verkauf auf diese Weise die beste Entscheidung. Wir fühlen uns sehr wohl mit diesem Schritt und sind froh, ihn gegangen zu sein.

Für viele Kundinnen und Kunden ist der Immobilienverkauf eine große Veränderung. Uns ist wichtig, dass sie sich um möglichst wenig selbst kümmern müssen. Wir als VR Bank begleiten den gesamten Prozess – von der Wertermittlung über die Vermarktung bis hin zur Finanzierung des neuen Hauses. Wenn am Ende alles reibungslos ineinandergreift, wissen wir, dass wir unseren Job gut gemacht haben.
Ein sicherer Hafen für junge Menschen
Manche Finanzierungen sind mehr als eine Investition in ein Gebäude. Sie sind eine Investition in Menschen – und in ihre Zukunft. So wie bei der Kinder- und Jugendwohngemeinschaft in Biedenkopf, die der Verein Lebensarchitektur e. V. ins Leben gerufen hat.
Mit dem Kauf und dem anschließenden Umbau eines Hauses ist dort ein Ort entstanden, an dem Kinder und Jugendliche Stabilität, Struktur und neue Perspektiven finden. Die VR Bank Lahn-Dill hat dieses Vorhaben als finanzierende Bank begleitet und ermöglicht. Ziel war es, ein familiäres Umfeld zu schaffen – einen sicheren Hafen für junge Menschen aus der Region.
Was hinter diesem Projekt steht, beschreibt der geschäftsführende Vorstand Bernhard Santiago Kuhn so:

Kinder können nichts für ihr Schicksal. Dieser Gedanke begleitet mich seit vielen Jahren – und er ist der Kern unseres Handelns hier in Biedenkopf. Jedes Kind ist normal, auch wenn es zeitweise nicht bei seinen Eltern leben kann.
Als wir das Haus entdeckt haben, wusste ich sofort: Das ist kein Objekt, das ist ein Zuhause. Ein ganz normales Familienhaus in einem gewachsenen Wohngebiet. Genau das war uns wichtig. Unsere Kinder sollen sich nicht als Sonderfall fühlen, sondern selbstverständlich dazugehören. Sie sollen durch ihren Wohnort gestärkt werden – nicht abgestempelt.
Entscheidend ist für uns die Haltung. Bei uns gibt es keine ‚Gruppe‘ und kein ‚stationäres Wohnen‘. Es gibt ein Wohnzimmer, gemeinsames Essen, Alltag. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen nicht in eine Schicht, sondern zum Frühstück oder zum Abendessen. Das klingt vielleicht nach einer sprachlichen Nuance, aber Sprache prägt Würde. Und Würde prägt Entwicklung.
Ich merke, dass unsere Arbeit wirkt, wenn Kinder uns nicht mehr als ‚die Betreuer‘ sehen. Wenn ein Kind fragt: ‚Wo arbeitest du eigentlich?‘, zeigt das, dass wir im Alltag angekommen sind – nicht als Institution, sondern als Teil ihres Lebens. Das sind für mich die Momente, in denen ich weiß, warum wir diesen Weg gehen.
Ebenso wichtig ist die Zusammenarbeit mit den Eltern. Wir begegnen ihnen auf Augenhöhe, sehen ihre Not und fordern gleichzeitig Verantwortung ein. Nicht die Kinder müssen sich verändern, sondern oft die Rahmenbedingungen um sie herum. Wenn Eltern bereit sind, an sich zu arbeiten, entstehen neue Perspektiven – manchmal sogar die Möglichkeit, wieder als Familie zusammenzuwachsen.
Dass wir dieses Haus in Biedenkopf realisieren konnten, war ein entscheidender Schritt. Dafür brauchten wir einen Finanzierungspartner, der schnell, klar und lösungsorientiert handelt. Die Zusammenarbeit mit der VR Bank Lahn-Dill war genau so: Direkt, verlässlich und ohne Umwege. Das hat uns ermöglicht, unsere Energie nicht in lange Prozesse, sondern in die Vorbereitung für die Kinder zu investieren.
Für mich ist die Wohngemeinschaft in Biedenkopf deshalb mehr als ein Projekt. Sie ist ein zweites Zuhause für Kinder und Jugendliche – ohne Stigmatisierung, aber mit klarer Haltung.

Der erste Kontakt zur Lebensarchitektur kam über einen Online-Termin zustande. Als ich den Namen gelesen habe, wusste ich zunächst gar nicht genau, was sich dahinter verbirgt. Erst beim Blick auf die Homepage habe ich verstanden, worum es wirklich geht – und war sofort beeindruckt. Mir war schnell klar: Das ist nicht einfach ein weiteres Finanzierungsprojekt.
In den Gesprächen mit Herrn Kuhn habe ich sehr deutlich gespürt, wie viel Herzblut hinter der Idee steckt. Es geht nicht nur um ein Haus, sondern darum, Kindern und Jugendlichen ein familiäres Umfeld zu geben, in dem sie sich angenommen fühlen. Besonders ein Satz ist mir im Gedächtnis geblieben: Er möchte nicht, dass die Kinder das Gefühl haben, Problemfälle zu sein. Sie sollen wissen, dass auch sie alles erreichen können. Das hat mich sehr berührt.
Natürlich ist die Finanzierung eines Vereins mit besonderen Anforderungen verbunden. Aber das Projekt war gut durchdacht und von großem Engagement getragen. Für mich passt dieses Vorhaben sehr gut zu unserer genossenschaftlichen Idee. Wir ermöglichen hier nicht nur eine Immobilie – wir helfen mit, in unserer Region einen Ort zu schaffen, an dem junge Menschen echte Chancen bekommen.




